Beiträge von Pegacat

🌑💤 Mitternacht bis Nachmitternacht - Letzte Chance Ereignisse zu beenden
Mitternacht naht, und mit ihr der magische Moment, in dem alle Entscheidungen getroffen sein sollten. Charaktere, die bis zu diesem Zeitpunkt keine Unterkunft gefunden haben, übernachten automatisch unterm Sternenhimmel und beenden unvollendete Dialoge. Es ist der Zeitpunkt, um eurer Abenteuer abzuschließen und die Ereignisse für den kommenden Tag zu planen.

    Etwas verwirrt beobachtete ich die Auseinandersetzung? Oder war das eine Diskussion? Jedenfalls war Iduna überhaupt nicht begeistert, diesen Galen zu sehen, der sie bat, nach Hause zu gehen. Immerhin blieb er höflich.

    Da keiner auf mich einzugehen schien, blieb ich eher etwas abseits stehen und wartete ab. "Ach. Keine Ursache Iduna. Manches muss einfach geklärt werden, damit man seine Ruhe bekommt."

    "Klar. Warum nicht? Wir werden damit bestimmt Grenzen lernen." Ich lächelte. Es hieß zumindest in Büchern, dass Elfen grundsätzlich vermehrt Elementarmagie wirken würden. Damit konnte man ja anfangen. Ich blickte nicht wirklich zu der Gestalt. Aß meine Mahlzeit auf. Erst als zuerst Iduna doch deutlich überstürzt aufbrach. Der Fremde folgte ihr ziemlich zügig. Ich zahlte Gertrude meine Mahlzeit ebenfalls und folgte Iduna nach draußen.

    Wer wusste schon, ob sie nicht doch etwas Hilfe gebrauchen konnte? Umso überraschter war ich, dass sich das eher als normale Unterhaltung fast entpuppte. Wäre da nicht Idunas verärgerter Gesichtsausdruck. Ihr schien diese Begegnung überhaupt nicht zu gefallen. Aber weshalb? "Verzeiht, wenn ich mich einmische. Aber euer Auftauchen scheint Iduna überhaupt nicht zu gefallen. Wie wäre es denn, wenn ihr sie nicht einfach in Ruhe ließet?"

    Manche Leute dachten wohl, sie konnten sich alles erlauben

    Ich nickte. "Ja. So sieht es aus. Ihre genaue Intention kann ich dir damit aber leider nicht verraten. Doch ich würde vermuten, dass sie damit nichts schlechtes im Sinn hatten." So sah ich das einfach. Keiner würde sein Kind damit ausstatten, ohne einen guten Hintergedanken. Ich blickte zu Iduna. "Nun ja. In der Theorie habe ich mir vieles angeeignet, einiges kann ich noch nicht anwenden, da es recht komplex ist und ich dafür einfach noch nicht bereit bin. Aber ich weiß, dass ich diesen Punkt erreichen kann. Ich weiß nur nicht, wie gut akademische Magie und Elfen zusammenpassen. Aber es wäre eine interessante Forschung." Ich lächelte.

    Ich sah lächelnd zu meinem Symbol. Es war einfach ein Teil von mir. Ein Teil, der mir sehr viel bedeutete. "Das könnte an den verschiedenen Kulturen liegen, aus denen wir stammen. Bei den Magierakademien ist soetwas keine Seltenheit. Es wird auch über Magie angebracht." Es war einfach ein Teil von mir. Ich lächelte und sah zu Iduna. "Ach wirklich? Das ist ja äußerst spannend." Ich schaute mir die Kette genau an. Betrachtete das Symbol länger. "Es ist auch wirklich schön gearbeitet. Kein Wunder, dass man so denkt, wenn man nicht so viel weiß. Es ist ein Symbol, dass für einen klaren Geist steht."

    Ich blickte zu Iduna und nickte dann. "Ah ja. Das stimmt. Da wurden wir ja gestern beim Essen unterbrochen." Ich lächelte und blickte auf mein Symbol. Dann zeigte ich es zu Iduna, damit sie es betrachten konnte. "Wie du siehst, hat es viele Einzelheiten, die aber am Ende ein großes Ganzes bilden. Dafür steht der Kreis. Alles gehört zusammen und kann nur miteinander existieren. Die Magie soll auch nur mit vollem Bewusstsein ihrer Wirkung angewandt werden. Es schickt sich nicht, dass man sie aus niederen Beweggründen nutzt." Ich trank kurz etwas. "Bei meiner Akademie steht das Wissen und die Weisheit im Vordergrund, weswegen sich als Symbol eine Schlange ausgesucht wurde. Klugheit und Wissbegier wird dort sehr geschätzt. Außen herum sind die vier Elemente noch angeordnet, um die sich vieles in der Magie auch dreht. Damit hat man die Aspekte der Akademie abgedeckt. Das Wissen, was man mit Magie alles tun kann, die Kluge Anwendung dieser und welche Bereiche in der weisen Magie überhaupt verwendet werden sollten."

    Ich aß mein Brot weiter. Das alles war wirklich nur ein Streuner. Nicht der Rede wert. Es war einfach so. Ich atmete durhc. Ruhe bewahren. Keinen weiteren Gedanken verschwenden. "Weiteres Reden darüber ist nicht notwendig. Dennoch danke." Ich nahm nochmal was vom Tee und blickte zu Iduna. "Es gibt eindeutig interessantere und lohnenswertere Themen." So sah ich das. Was stellte ich jetzt also heute an? "Was hast du heute vor Iduna?"

    Ich bekam dann mein Brot und begann mit dem Essen. Ein Tee stand auch vor mir. Ich beachtete gerade den Raum kaum und blickte dann überrascht auf, als Iduna mich ansprach. "Guten Morgen." Ich nahm kurz einen Schluck Tee und nickte dann. "Ja. Alles in Ordnung Iduna." Es würde schon alles irgendwann werden. Als ob ich mich um einen dahergelaufenen Streuner sorgen würde. Soweit käme es noch. Der kam genauso gut ohne mich klar und dann müsste ich die abgrundtief schlechten Witze nicht mehr ertragen. Nein. Der Südländer und sein Schicksal waren definitv uninteressant für mich. Ich musste mich auf meine eigene Zukunft konzentrieren. Ich wollte immerhin zeigen, was für eine talentierte Magierin ich war. Dazu diente meine Reise. Für sonst nichts. Energisch nahm ich noch einen Bissen.

    Noch leicht müde stand ich auf und machte mich für den Tag bereit. Unten dann erst mal ein ausgewogenes Frühstück, beschloss ich für mich. Doch jetzt machte ich mich fertig und zog mich an. Dann kämmte ich meine Haare durch und schaute in einen kleinen Spiegel. So war es doch ganz gut. Ob ich unten wen bekanntes traf? Malik hatte gestern uns keinen Blick mehr gewürdigt und das kratzte etwas an mir. Na gut. Dann würde ich ihm eben auch erst mal die kalte Schulter zeigen. Sollte er doch sehen, was er davon hatte.

    Mit diesem Versprechen an mich selbst machte ich mich auf den Weg nach unten in den Schankraum und bestellte mir heute Brot und Schinken. Auf Pfannkuchen hatte ich unerklärlicherweise keine Lust im Moment.

    Ein Wunsch von meinem Mann: Wenn man in der Taverne ist, sollte man Essen oder Trinken bei Gertrude bestellen um Energie gutgeschrieben zu bekommen. Allein Beiträge schreiben reicht nicht um Energie gutgeschrieben zu bekommen, da man innerhalb der Taverne "spamen" kann, bevor man wieder auf sein Abenteuer aufbricht.

    Mein Vorschlag:

    Überprüfen ob der Spieler schreibt "Gertrude ich hätte gerne XYZ für X Epos". Je nachdem was der Spieler bestellt bekommt er 5-15 Energie. Jeder Beitrag in der Taverne kostet keine Energie, bringt aber auch keine zusätzliche Energie.


    Kann man das mit dem Essen auch beim normalen Rasten unterwegs einbauen? Nur halt für etwas weniger Energie? Weil nicjt immer wäre ja eine Taverne vorhanden unterwegs oder jemand möchte bewusst nicht in eine Taverne gehen.

    Kaum schickt man ab, fällt einem noch etwas ein:

    Wie wirkt sich der Energiebalken in Ruhephasen aus: also wenn man jetzt irgendwo übernachtet? Wird von Sonntag auf Montag automatisch die Energie wieder vollgemacht?

    Elaria

    Ich grübelte über diese Aussage kurz. "Ich denke, er wird schon wissen, wie er sich manchen zu erwehren hat. Zumal die Kathedrale auch bei der Festung oben ist. Ich gehe momentan davon aus, dass er sicher ist." Kurz nach dieser Aussage kam jemand in Umhang rein und erregte meine Aufmerksamkeit, als sie auf den Tisch schlug, mit Gertrude diskutierte und kurz darauf verschwand. Was geredet wurde, hatte ich aber nicht verstanden. "Es gibt zu viel, als dass ich es zu sagen vermag, ohne mehr zu wissen.", musste ich dann noch zugeben.

    Nach dem ich zu Ende gegessen hatte, schwang erneut die Türe auf und Erleichterung machte sich in mir breit, als ich Malik bemerkte. Malik und die Zwergin. Doch sie verzogen sich ziemlich schnell an einen anderen Tisch, was mich doch verwirrte. Was hatten sie gehört? Zumindest schienen sie nicht erwischt worden zu sein. Ansonsten würde man sie ja wohl kaum frei herum laufen lassen...

    "Für diese Nacht muss uns der Mond noch nicht beunruhigen. Er sieht zwar ziemlich voll aus, aber Vollmond wird erst nächste Nacht sein.", erwiderte ich ruhig. Die Mondphasen hatte man uns schon gut eingetrichtert in der Ausbildung. Vermochte man doch zu Vollmond größere Rituale durchzuführen. Davor mussten wir in dieser Nacht keine Angst haben.

    Ich nahm einen Bissen und dachte nach. "Eine interessante Frage. In einem der Bücher aus der Akademie war mal eine Thesis über verschiedene Wesen, die eher das dunkle Bevorzugen. Möglich, dass dies bei der Gestalt der Fall war. Auch möglich, dass diese Gestalt dem ehrenwerten Pater mit etwas gedroht habe. Oder es war eine Verzweiflungstat und er bekommt dies von ebenjener Gestalt regelmäßig. Viele Möglichkeiten für eine Situation." Mit Iduna kam ich mittlerweile ganz gut klar und konnte mich entspannter mit ihr unterhalten. Fjera war mir grundsätzlich auch sympathisch, nur ihren Begleiter konnte ich schwer einschätzen.