🕒 15:00 Uhr am Nachmittag - Die Schatten werden länger
Der Nachmittag neigt sich dem Ende zu. Die Schatten werden länger, und die Luft kühlt langsam ab. Die ersten Bürger läuten ihren Feierabend ein. Es ist eine ideale Zeit, um Reisen zu beginnen oder sich auf den Abend vorzubereiten.
    • Offizieller Beitrag

    Die Waldhöhle:

    Die Waldhöhle ist ein verborgener Ort, versteckt zwischen dunklem Gestrüpp und verschiedensten, dicht wachsenden Bäumen. Viele Tiere versuchten schon, die Höhle zu ihrem Heim zu machen, aber durch ihre Größe ist sie ideal für dunkle Wesen, die tagsüber Schutz suchen. Normale Reisende stolpern für gewöhnlich nicht über die Höhle, da sie nicht in der Nähe eines Weges liegt. Für Wesen, die nicht gesehen werden wollen, ist sie aber leicht zu finden.

    Ortsbeschreibung:

    Die Waldhöhle hat einen Eingang, durch den Mensch und Tier gut durchpassen. Die Höhle selbst ist aber viel größer als sie auf den ersten Blick erscheint. Wenn man sich weit genug in die Höhle hereinwagt, bemerkt man, dass es sich um ein Höhlenlabyrinth handelt. Die Wände lassen vermuten, dass ein bereits bestehendes Höhlensystem von Zwergen ausgearbeitet wurde und keiner weiß, welche Schätze sich in den unterirdischen Gewölben verstecken. Doch Besucher sollten gewarnt sein; wer zu tief in die Höhle vordringt wird sie niemals mehr verlassen. Durch die Höhle plätschert ein kleiner Bach mit frischen Wasser, das nach einer langen Reise ganz besonders wohltuend wirkt. Nahe des Eingangs gibt es eine kleine Nebenhöhle in der Kräuter aller Art wachsen. Dennoch meiden die meisten Waldelfen die Höhle, da ihr natürlicher Instinkt ihnen rät, sich von dem Ort fernzuhalten.

    Interaktionsmöglichkeiten:

    Schlafen und Pläne schmieden: Die Höhle ist ein sicherer Zufluchtsort für alle Kreaturen die das Licht scheuen. Auch zur Nachtruhe ist die geräumige Höhle bestens geeignet.

    Kräutersuche: Eine Nebenhöhle nahe der Haupthöhle enthält eine breite Auswahl an Kräutern.

    Erfrischung im Bach: Das frische Quellwasser ist nicht nur zum Trinken geeignet, es kann auch genutzt werden um ein reinigendes Bad zu nehmen.

    Erkundung des Höhlenlabyrinths: Die verzweigten Gänge sind vor allem für Abenteurer sehr anziehend. Und wer weiß; vielleicht lässt sich sogar der sagenumwobene Zwergenschatz finden..?

  • Ich und Corvina kamen bei unserer Waldhöhle an. Ich trottete ins Innere und trank sofort vom Wasser. Der Vollmond würde bald aufgehen und ich fürchtete mich davor. Corvina folgte mir mit den Pferden in die Höhle und stieg ab. Ich sah sie auffordernd an. "Was nun?", fragte ich ganz ohne Worte. Ich war mir sicher dass die Vampirin meine Frage verstanden hatte.

  • Ich stieg von Nachtstürmer herunter und platzierte Nocturas Zügel auf ihrem Hals. Ich wusch mir mein Gesicht und genoss das kühle Wasser, bevor ich mich zu der Wöfin umdrehte. Ihr fragender Blick entging mir nicht. "Zuerst überstehen wir den Vollmond, ohne das du mich umbringst Hündchen", sprach ich mahnend zu ihr.

    Bevor ich ihre Reaktion mitbekam, wendete ich mich wieder zu dem Bach. Ich holte ein Tuch aus meiner Ledertasche, bevor ich diese ablegte. Ebenso wie ich mein Umhang auszog und ordentlich neben der Ledertasche platzierte. Sorgsam öffnete ich sie Schnüre von meinem Korsett und strich mein Unterkleid, samt dem Rock ab. Meine Schuhe fanden auch ihren Platz auf dem Stein.

    Ich tauchte das Tuch in das Wasser und fing an mich zu waschen. Ich war froh mich gleich wieder sauber fühlen zu können. Ich hatte seit Tagen keine Gelegenheit mehr gehabt um mich zu waschen. "Wir müssen eine Lösung finden, um dich von mir weg zu halten. Vielleicht etwas jagen?"

  • Corvina und ich hatten die Nacht gut überstanden. Zumindest so gut es ging wenn ich mich in das Monster verwandelte das ich war. Die Vampirin war auf der Jagd gewesen und hatte beunruhigende Neuigkeiten. Ein hochstehender Wachmann war erschossen worden und Gil’zair, der mit Corvina verhandelt hatte war offenbar der Täter. Auch wenn es bald hell werden würde, bestand Corvina darauf sich die Sache genauer anzuschauen. Mir war gar nicht wohl bei der Sache, aber Corvina konnte ich sowieso nicht umstimmen und ausserdem war ich lieber über die Gefahren informiert die Corvina drohen könnten. Ich verwandelte mich zurück in meine menschliche Gestalt und ich und die Vampirin setzten uns auf unsere Pferde. Unser Gepäck hatten wir schnell zurückgeschnallt. Wir trieben die beiden Rappen in einen schnellen Schritt, als wir im wunderbaren Dunkel des Gebüsches unsere sichere Höhle verliessen.

    Corvina und Araceli verlassen die Waldhöhle in Richtung des dichten Waldwegs.

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